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Blog zu Themen wie Selbstwert, Selbstliebe, toxische Strukturen, Begegnungen im Leben

Wenn du glaubst, du seist nicht gut genug in Verbindung mit toxischen Strukturen

Die Selbstliebe und der Selbstwert sind zentrale Punkte in den persönlichen Transformationen.

Ich arbeite mit wahrhaftig empathischen Persönlichkeiten und diese haben häufig Themen in diesen Bereichen.

Oftmals haben sie in der Kindheit hören müssen oder vermittelt bekommen, sie seien nichts wert und wurden klein gehalten. Wenn es im Elternhaus geschieht, kann dies durch die Eltern passiert sein oder durch die Geschwister.

Warum war das möglich?

Häufig handelt es sich dabei um toxische Familienstrukturen. Unbewusst und ohne Reflexionsbereitschaft werden diese einfach weitergelebt und das Drama fühlt sich gewohnt und heimelig an. Geschwister werden gegeneinander ausgespielt. Dann gibt es das «schwarze Schaf» in der Familie, welches sich bewusst entscheidet, diese Strukturen zu verlassen, an der eigenen Transformation zu arbeiten und diese Muster zu durchbrechen. Für die «Hinterbliebenen» meist nicht so einfach, da sie nicht bereit sind, ihre Muster zu reflektieren. Stattdessen halten sie lieber am gewohnten Drama fest und kritisieren das «schwarze Schaf». Hier fühlen sie sich sicher, da es bekannt ist. An den eigenen Themen zu arbeiten wäre neu und mit Ängsten verbunden. Zudem fehlt hier die Einsicht. Es kommt sehr selten vor, dass jemand aus dem hinterbliebenen toxischen Familienkreis an sich arbeitet. Hoffen sollte man dies nicht, da die Enttäuschung sehr nahe liegt.

Toxische Persönlichkeiten haben so gut wie keine Veränderungsbereitschaft.

Die Hoffnung einer empathischen Person hält die eigene Transformation auf und kann zu Irrwegen führen.

Hoffnung ist etwas sehr schönes, allerdings nur in einem gesunden Gebiet realistisch.

Bis sich die empathische Person entscheidet solche toxischen Strukturen zu verlassen, macht sie oftmals Erfahrungen mit toxischen Partnern, Bekanntschaften und Arbeitgebern. Letztendlich macht sie Erfahrungen mit toxischen Verstrickungen.

Wer sagt, es gäbe keine toxischen Menschen, hat diese nie erlebt.

Ich nutze das Wort «toxisch» seit einigen Jahren und nicht, weil es «trendy» ist. Das Wort beschreibt diese Persönlichkeiten für mich exakt, da sie «Gift» in sich tragen und dieses in das Leben anderer verbreiten möchten.

Wir benötigen auch keine Diagnose, ob jemand narzisstisch ist, ob jemand ein Psycho ist oder sonstiges. Der Verstand möchte sich in dem Moment die toxische Beziehung schönreden. Der Verstand fängt auch an, das toxische Verhalten des Gegenübers zu verharmlosen.

Wir dürfen uns einfach die Beziehung ansehen und uns fragen, wie wir uns fühlen. Hat sich seitdem alles im Leben verbessert oder verschlechtert? Sind seitdem gute oder mehrheitlich schlechte Ereignisse eingetreten? Wie fühlt sich der Körper an?

Die zentralen Fragen hierbei sind, wie ist die Beziehung zu mir selbst und warum lasse ich dies alles weiterhin mit mir machen?

Das Gegenüber kann nicht anders als unseren Selbstwert und unser Glaube was angeblich eine Liebesbeziehung ist zu spiegeln. Eine Liebesbeziehung hat nichts mit Drama, Drohungen, ständigen On und Offs, emotionalen und / oder körperlichen Missbrauch zu tun. Schon gar nicht mit emotionaler Abhängigkeit. Dem anderen ständig gefallen zu wollen, kommt oft aus der Kindheit. Das Kind wollte den Eltern immer gefallen. So wird geglaubt, Liebe müsse man sich verdienen.

Wie ist die Liebesbeziehung zu dir selbst?